| Zug um Zug |
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Zug um Zug
Der amerikanische Verlag Days of Wonder, der 2001 gegründet wurde, ist der erste nicht-europäische Verlag, der diese Auszeichnung erhielt, während Alan R. Moon nach Elfenland 1998 zum zweiten Mal mit dem Spiel des Jahres-Preis geehrt wurde. 1999 wurde sein Union Pacific, ebenfalls ein Spiel mit dem Hintergrund Eisenbahn, für das Spiel des Jahres nominiert. Zug um Zug nimmt – nicht nur optisch – unverkennbar Anleihen an Union Pacific, dessen Spielbrett ebenfalls eine Nordamerika-Karte darstellt. Das Spielprinzip besteht im Sammeln von Waggonkarten, um ein vorgegebenes Schienennetz mit Hilfe von kleinen Kunststoffwaggons schrittweise in Besitz zu nehmen. Dabei gibt die Farbe der Spielfelder zwischen den Städten vor, welche Waggonkarten gesammelt werden müssen. Wenn die Anzahl und Farbe der Waggonkarten mit denen der Spielfelder zwischen zwei Städten übereinstimmen, darf die Strecke mit Waggons der eigenen Farbe besetzt werden. Dafür gibt es Wertungspunkte, wobei die Länge der Strecke entscheidend ist. Auch am Ende des Spieles werden noch einmal Punkte vergeben. Dazu müssen die Strecken auf den sogenannten Zielkarten erfüllt sein. Von diesen Zielkarten zieht jeder Spieler verdeckt drei Stück am Anfang, von denen er mindestens zwei behalten muss. Man kann während des Spieles auch wiederholt noch drei Zielkarten nachziehen, von denen man mindestens eine behalten muss. Wer aber die Spielziele nicht erfüllt bekommt dafür Minuspunkte. Die Interaktion mit den Mitspielern beschränkt sich auf das Besetzen der Stecken, die somit für andere nicht mehr benutzt werden dürfen, um die Vorgaben auf deren Zielkarten zu erreichen.
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