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Final FantasyFinal Fantasy (jap. ファイナルファンタジー Fainaru Fantajī) ist eine Computer-Rollenspiel-Serie der japanischen Firma Squaresoft (später Square Enix). Die Spiele sind für verschiedene Spielkonsolen und teilweise für Windows-betriebene PCs erschienen. Insgesamt verkauften sich weltweit über 68 Millionen Einheiten des Franchise[1]. Obwohl es sich bei Final Fantasy um eine Serie handelt, gibt es keine durchgehenden Handlungsstränge, die etwa alle Teile inhaltlich verbinden. Jeder Teil der Serie behandelt eine in sich geschlossene Geschichte und bietet eigene Charaktere, eine eigene Welt und auch ein eigenes Spielsystem. Eine Ausnahme bildet einzig Teil Final Fantasy X-2, der inhaltlich an Final Fantasy X anknüpft, allerdings ebenfalls über ein verändertes Spielsystem verfügt. Die meisten Final-Fantasy-Spiele besitzen im Gegensatz zu klassischen westlichen RPGs einen sehr linearen Handlungsablauf und lassen kaum Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen. Wie bei Rollenspielen üblich, sind Kämpfe ein zentrales Element der Spiele. Das für Final Fantasy klassische Kampfsystem ist das so genannte Active-Time-Battle-System (kurz ATB). Hierbei füllt sich innerhalb einer gewissen Zeit ein Balken. Sobald sich dieser vollständig gefüllt hat, kann eine Aktion ausgeführt werden und der Balken füllt sich erneut. Einzig die beiden jüngsten Teile der Serie, XI und XII, weichen in nennenswerter Weise von diesem System ab und verwenden ein echtzeitbasiertes Kampfsystem. Außer der Hauptserie, die aus Final Fantasy bis (momentan) Final Fantasy XII besteht, entstanden neben zahlreichen Spin-Offs auch Spiele, die lediglich aus vermarktungstechnischen Gründen den Begriff Final Fantasy im Namen aufweisen, um sie durch die attraktive und erfolgreiche Marke besser bewerben zu können (siehe Final-Fantasy-Ableger). Als weitere Ableger der Spieleserie entstanden der vollständig computeranimierte Kinofilm Final Fantasy: Die Mächte in dir und der ebenfalls vollständig am Computer entstandene Film Final Fantasy VII: Advent Children, der im UMD-Format für die Playstation Portable und als reguläre DVD in Japan, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland erschienen ist. Ebenso sind Soundtracks der Computerspiele veröffentlicht worden. Neben den eigentlichen Soundtrack-Alben, die lediglich Musikstücke in den Versionen der Spiele enthalten, gibt es diverse Alben, die arrangierte Fassungen bestimmter Soundtracks enthalten, meistens in vollorchestrierter Form. Ebenso gibt es auch Compilations unter bestimmten Themen, so zum Beispiel zwei Alben, die speziell für den Zweck der Entspannung zusammengestellt wurden. Ferner fanden mehrere Konzerte statt, auf denen ausschließlich Musik aus ausgewählten Soundtracks vollorchestriert gespielt wurde, so fand zum Beispiel im Mai 2004 ein Konzert mit den Philharmonikern aus Los Angeles statt, welches von Nobuo Uematsu, dem Komponisten der meisten Soundtracks der Serie, geleitet wurde. Andere Konzerte dieser Art fanden zuvor in Japan statt, erstmalig außerhalb Japans im Jahre 2003 auf dem ersten Spielemusikkonzert in Leipzig im Rahmen der Games Convention.
Entstehung Zur selben Zeit hatte ein Hersteller namens Enix ein populäres Rollenspiel auf den Markt gebracht: Dragon Quest. Der Präsident von Square, Hironobu Sakaguchi, hatte die Idee, ein Videospiel zu entwickeln, das zwar auf Dragon Quest basieren würde, aber dessen Konzepte maßgebend erweitern und ausbauen würde: Final Fantasy. Die Entwickler konzentrierten sich voll und ganz auf dieses Projekt, da das Schicksal der Firma von dem Erfolg des Spiels abhing. Daraus folgt auch der Name „Final Fantasy”: „Final” weil es der letzte Versuch sein sollte ein gutes Spiel zu entwickeln vor der drohenden Pleite und „Fantasy” weil es ein Fantasy-Spiel werden sollte. Die Ziele waren hoch gesteckt. Man wollte einen Meilenstein im Genre der computerbasierten Rollenspiele schaffen. Square traf den Nerv der Zeit und das Spiel wurde zu einem Bestseller (selbst nach heutigen Maßstäben). Der bisher erfolgreichste Teil ist Final Fantasy VII, mit über zehn Millionen verkauften Exemplaren weltweit. Musikkomponist der Final-Fantasy-Reihe war bis November 2004 Nobuo Uematsu, der in Japan mittlerweile einen nicht geringen Bekanntheitsgrad besitzt.
Überblick über die verschiedenen Teile Handlung: Die Erde liegt im Sterben. Eine Prophezeiung besagt, dass vier Krieger, Kämpfer des Lichtes genannt, erscheinen, um das Licht der Kristalle zu erneuern und das Unheil, das über der Welt liegt, zu besiegen. Eine wichtiges Merkmal des Spiels ist das Klassensystem: Zu Beginn kann der Spieler für jeden der vier Kämpfer eine Klasse festlegen, die sich auf die Verfügbarkeit der Fähigkeiten im Kampf sowie die mögliche Auswahl der Waffen und Rüstungen auswirkt. Die Klassen heißen in der deutschen Fassung:
Krieger (ein Kämpfer, der sich auf schwere Waffen und Rüstungen spezialisiert) Final Fantasy war das erste Videospiel der Serie mit dem inzwischen populären Kampfsystem: Die Gegner auf der linken, die vier Charaktere auf der rechten Seite kämpfen in einem rundenbasierten System. Allerdings gab es noch Unannehmlichkeiten wie die, dass die Kämpfer gern ins Leere schlugen, weil der anvisierte Gegner bereits von einem Mitstreiter besiegt war. Die grafische Darstellung der Kämpfe beschränkt sich auf eine reinschwarze Kampffläche mit der farbigen „Kulisse“ als Streifen am oberen Bildrand. Beide Punkte wurden für spätere Veröffentlichungen angepasst. Bei seiner Einführung in den USA 1990 wurde selbst der Verkaufsrekord in Japan gebrochen [2]. Der Einfluss auf die Entwicklung der Rollenspiele war enorm; zusammen mit Dragon Quest gilt es als eines der einflussreichsten und erfolgreichsten RPGs für das NES.
Final Fantasy II Die Entwicklung dieses Spiels als Modul für den amerikanischen Markt wurde zwar begonnen, kam aber nie über den Beta-Status hinaus. Handlung: Das Imperium Paramekia hat in seiner Schreckensherrschaft auch die Eltern von vier Kindern getötet, die sich daraufhin einer Rebellengruppe anschließen, um gegen das Imperium zu kämpfen. Zum ersten Mal wurden Charakternamen verwendet: Frionel, Maria, Guy und Lionheart. Dazu kommt eine Prinzessin namens Hilda, der Magier Minyu, ein Dieb namens Paul und Cid, der Meister des Luftschiffs. Seither gibt es in jedem Final Fantasy-Teil eine Spielfigur namens Cid, meistens im Zusammenhang mit Luftschiffen. Eine weitere Erneuerung war das Level up-System: je öfter eine Fähigkeit benutzt wurde, desto effektiver wurde sie.
Der letzte Teil, der auf dem Nintendo Entertainment System erschienen ist. Die Handlung rankt sich wieder einmal um vier Kinder, die von den Lichtkristallen als Light Warriors berufen werden, um die Welt zu retten. Erstmals findet hier das Job-System Verwendung, das in FF V wieder aufgegriffen wird: Die Hauptcharaktere können klassische Rollenspiel-Berufsklassen ergreifen (zum Beispiel Magier, Jäger, Paladin) und so verschiedene Fähigkeiten aufbauen. In FF III haben viele Elemente, die in der Serie mittlerweile Kult geworden sind, ihren Ursprung. Es wurde ein Remake von Final Fantasy III für den Nintendo DS entwickelt, es ist am 24. August 2006 in Japan erschienen. Am ersten Tag wurden 309.000 Kopien verkauft[3], bis zum 24. September 2006 712.129 Stück.
Handlung: Es dreht sich alles um den dunklen Ritter Cecil. Er ist der Anführer der Elitesoldaten des bösen Königreichs Baron. Cecil wendet sich aus moralischen Gründen von der Truppe ab und wird zum Feind Barons. Final Fantasy IV war das erste Spiel der Reihe für die Super Nintendo-Spielkonsole.
In FF V versuchen die Helden – der Abenteurer Bartz, die Prinzessin Reinna, die Piratin Faris, der alte Mann Galuf, der sein Gedächtnis verloren hat, sowie Krile, die mit Drachen und Moogles sprechen kann – zu verhindern, dass die vier Kristalle, die für die einzelnen Elemente stehen, zerbrechen. Durch das Zerbrechen der Kristalle würde nicht nur das jeweilige Element außer Kontrolle geraten, sondern auch das Siegel gebrochen, welches den Hauptantagonisten, den bösen Zauberer Exdeath, bannt, der die Welt „vernichten“ will. Weiterhin geht es um eine zweite Welt die mit der ersten in einer bestimmten Beziehung zu stehen scheint, und welche Exdeath ebenfalls „vernichten“ will.
FF VI spielt in einer Welt, in der Magie seit einem großen Krieg zwischen den Menschen und den mystischen „Espern“ als ausgestorben gilt. Eine der Hauptfiguren ist eine junge magiebegabte Frau mit dem Namen Terra (orig. ‚Tina‘), die von einem bösen Imperium gejagt wird, das ihre magischen Fähigkeiten für seine Zwecke missbrauchen will. Dabei stehen ihr einige Gefährten zur Seite, mit denen sie sich aufmacht, um den bösen Imperator Gestahl (orig. ‚Ghastra‘) und dessen General Kefka zu besiegen. Zu ihren Begleitern zählen mitunter Locke (orig. ‚Lock‘), Edgar, Sabin (orig. ‚Mash‘), Celes, Cyan (orig. ‚Cayenne‘), Strago (orig. ‚Stragos‘), Relm, Setzer, Gau und Shadow. Die Spielsteuerung ist identisch mit den vorigen Teilen, aber die Grafik hat sich entscheidend verbessert: Final Fantasy VI reizte die technischen Möglichkeiten des Super Nintendo bis an die Grenzen aus. In den USA kam das Spiel unter dem Namen Final Fantasy 3 auf den Markt. Ursprünglich gab es das Spiel nur für den Super Nintendo, später erschien aber auch eine Neuauflage für die PlayStation, die um einige gerenderte Filmsequenzen erweitert wurde.
Final Fantasy VII ist der erste Teil der Serie der für Sony PlayStation und Microsoft Windows erschienen ist. Es ist der erste Teil der Serie bei dem 3D-Computergrafiken zum Einsatz kamen. Im Rahmen der Compilation of Final Fantasy VII wurden mehrere Spiele und Animationen auf Basis des Final Fantasy VII-Universums entwickelt.
Die Handlung von FFVIII ist in einer mit zahlreichen Science-Fiction-Elementen durchsetzten Welt angesiedelt, die von der augenscheinlich bösen Hexe Edea bedroht wird. Auftrag des Hauptcharakters Squall sowie seiner Freunde ist, die Machtpolitkerin Edea durch ein Attentat zu beseitigen. Wie für FF typisch, hebt sich die Geschichte sehr schnell von diesem einfachen Ansatzpunkt ab und wird im Laufe des Spieles zusehends verwickelter und komplexer. Was als Hexenjagd beginnt, entwickelt sich zu einem handfesten Konflikt, der die Gruppe über den ganzen Planeten, aber auch in den Weltraum, die Vergangenheit und schließlich die Zukunft reisen lässt. Immer auf der Suche nach der eigenen Herkunft, verlorener Erinnerungen und ihrer Bestimmung scheint die Gruppe auserwählt, die Vernichtung aller Existenzen zu verhindern. Die Geschichte des Spieles kann im weitesten Sinne als eine Coming-of-Age-Geschichte verstanden werden, in der sich die vornehmlich jugendlichen Charaktere weiterentwickeln, reifen und persönliche Konflikte verarbeiten. Zudem erinnert das Spiel in Zügen an eine typische High-School-Serie, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass die Militärakademie „Balamb Garden“ an eine solche Schule erinnert. Darüber hinaus verfügt die Handlung über eine zweite Erzählebene in der Vergangenheit, die der in der Gegenwart der Spielwelt angesiedelten ersten gegenübersteht. Allerdings hängen beide Ebenen zusammen und werden im Laufe des Spieles miteinander konfrontiert und ihr Zusammenhang wird erklärt, nachdem dieser für den größten Teil des Spieles weder dem Spieler noch den Charakteren bekannt ist. Stilistisch orientiert sich das Spiel vornehmlich an Elementen des Neoklassizismus' und des Jugendstils und weist eine ausgesprochene Opulenz in der Ausgestaltung vieler Handlungsschauplätze auf. Gleichzeitig gibt es jedoch auch zahlreiche High-Tech- bzw. Science-Fiction-Elemente, die allerdings ebenfalls oft mit barocken Einflüssen und Elementen des Jugendstils verquickt sind. Die Kampfparty besteht wie beim Vorgänger erneut aus drei Charakteren, jedoch finden sich in diesem Teil ausschließlich menschliche Charaktere in dieser wieder. FFVIII verwarf viele klassische und vor allem für FF klassische (Rollenspiel-)Prinzipien. Zum Beispiel wurden Zauber nicht automatisch erlernt, sobald man im Level aufstieg, sondern konnten nun lediglich „gezogen“ werden. Zu diesem Zweck gab es in der Spielwelt diverse mal mehr, mal weniger aufwendig versteckte „Draw“-Punkte, an denen eine bestimmte Anzahl von „Zauberanwendungen“ einer Art (z.B. Feuer, Eis oder Blitz) „gezogen“ und auf einen bestimmten Charakter übertragen werden konnten, der diese dann verwenden konnte. Unmittelbar nach der Benutzung war ein solcher Draw-Punkt geleert, regenerierte sich jedoch nach einiger Zeit wieder und konnte erneut benutzt werden. Zum anderen bestand die Möglichkeit, innerhalb eines Kampfes Zauber von Gegnern zu ziehen. Diese konnten entweder sofort angewendet oder ebenfalls gelagert werden. Im ersten Falle jedoch wurde lediglich ein Zauber gezogen und angewendet, während im zweiten Falle mehrere Zauber gezogen werden konnten. Ebenfalls gezogen werden konnten von einer Hand voll Gegner bestimmte Summons, die anschließend dauerhaft in den Besitz der Party übergingen. Ebenfalls abgeschafft wurde das klassische System, nach einem erfolgreich beendeten Kampf eine bestimmte Menge an Gil zu erhalten. Stattdessen erhält die Party nun in festen Abständen einen Sold, dessen Höhe vom SeeD-Level der Charaktere abhängt. Es ist auch nicht mehr möglich, verbesserte Versionen der Waffen für die Charaktere zu kaufen. Stattdessen können Waffen nur umgeschmiedet werden, wozu einerseits Anleitungen notwendig sind, die üblicherweise in bestimmten Zeitschriften enthalten sind, die man im Laufe des Spieles finden oder kaufen kann, und andererseits Baumaterialien. Da diese jedoch in der Regel nicht gekauft, sondern nur gefunden oder im Kampf von einem Gegner gestohlen werden können, gestaltet sich das Unterfangen des Waffenausbaus als entschieden komplexer als in vorangegangenen Teilen der Serie. Rüstungen und Accessoires wurden gänzlich abgeschafft. Eine der größten Veränderungen war jedoch sicherlich die Charakterverwaltung. Wie bereits erwähnt, existierten in FFVIII einzelne aber sehr seltene Gegenstände, mit deren Hilfe man die Charakterattribute wie Geschwindigkeit oder Stärke verbessern oder beeinflussen konnte. Stattdessen wurde das Attributsystem durch ein „Koppel“-System bestimmt, bei dem einzelne Zauber direkt an bestimmte Attribute „gekoppelt“ wurden und diese so veränderten. Das Spiel enthält ein Tutorial zur Einführung in das Koppel-System. Für Spieler, denen diese Lerneinheit jedoch zu undurchsichtig war, bot das Spiel auch die Möglichkeit an, eine von drei vorgegeben Optimaleinstellungen auszuwählen, bei denen die Zauber automatisch so gekoppelt wurden, dass entweder Stärke-, Verteidigungs- oder Magiewert des Charakters optimiert wurde. Für viele Spieler erwies sich das System als zu komplex, was ein Grund dafür gewesen sein könnte, dass es für den nächsten Teil der Serie wieder fallen gelassen wurde. Ein anderer Grund könnte auch das generelle Bemühungen Squares gewesen sein, mit jedem Teil der Serie etwas vollkommen Neues zu bieten. Eine für den Spielverlauf größtenteils belanglose Neuerung lag im neu eingeführten Kartenspiel „Triple Triad“. Gespielt wurde auf einem 3×3 Felder großen Spielfeld, jeder Spieler hatte eine Anzahl von 5 Karten, die er ins Spiel führte. Jede Karte verfügt über vier Werte, die kreuzförmig angeordnet waren und von 1 (schwach) bis A (stark) reichten. Ziel des Spiels war es, am Ende mehr, das heißt also zumindest 5, Karten als sein Gegner auf dem Feld liegen zu haben. Zu diesem Zweck werden die Karten des Gegners umgedreht und in eigene verwandelt. Beispielspielzug: Spieler A legt eine Karte, die im Uhrzeigersinn bei 12:00h beginnend die Werte 1-2-3-4 hat, in das obere linke Feld. Spieler B legt nun eine seiner Karten, die im Uhrzeigersinn bei 12:00h beginnend die Werte 5-6-7-8 hat, rechts neben die gegnerische Karte auf das obere mittlere Feld. Es liegen nun die Werte 2 von Spieler A und 8 von Spieler B nebeneinander. Spieler B hat einen höheren Wert und die Karte des Gegners wird zu seiner. Das Spiel läuft entsprechend lang weiter, bis neun Karten gelegt wurden. Der Gewinner darf sich eine Karte aus der Hand des Verlieres aussuchen und diese behalten. Daneben gibt es aber auch Sonderregeln, so besitzen einzelne Karten neben ihren eigentlichen vier Werten eine Elementareigenschaft, die unter bestimmten Umständen die Werte einer Karte um je einen Punkt erhöht oder senkt. Jede Region innerhalb der Spielwelt benutzte einen bestimmten Satz dieser Regeln, sodass zum Beispiel in Region A die Karten, die man ins Spiel führen wollte, vom Spieler frei gewählt werden konnten, während in Region B die „Random-Hand“-Regel keinen Einfluss auf die Zusammenstellung des Decks ermöglichte. Gerade die "Random-Hand"-Regel erwies sich als ärgerlich, vor allem, wenn man sie aus Versehen auch in anderen Regionen der Welt verbreitete. Denn es war durchaus möglich, Regeln auch in andere Regionen zu „verschleppen“, wo diese dann angenommen wurden und sich nicht wieder entfernen ließen. Alle Karten zeigten Motive aus dem Spiel, das heißt Monster, aber auch Spielcharakter inklusive der Hauptcharaktere. Die Karten können aber auch mit einer bestimmten erlernbaren Ability in Items aller Art umgewandelt werden. Die Anzahl der zur Umwandlung benötigten und der daraus erhältlichen Items weichen jedoch teilweise stark von einander ab.
Die Grafik hat sich im Vergleich zum vorherigen Teil stark verbessert und wirkte nun realistischer, was sich unter anderem auch stark auf das Aussehen der Charaktere auswirkte. Nach wie vor benutzt das Spiel eine Kombination aus hochwertig gerenderten Grafiken für die Hintergründe und Polygonmodellen für die Charaktere. In den Kampfbildschirmen wird auch die Umgebung vollständig aus Polygonen dargestellt. Die selbst nach heutigen Maßstäben atemberaubenden Zwischensequenzen gehen teilweise nahtlos in die Spielgrafik über und sind teilweise fast interaktiv, wenn die polygonalen Charaktere z.B. durch eine gerade ablaufende Zwischensequenz laufen. Aufwendige Zwischensequenzen sind ohnehin ein Markenzeichen der neueren Teile der Reihe. Final Fantasy VIII ist einer von bisher 3 Final-Fantasy-Titeln, die auch für Windows-PCs erschienen sind. Allerdings wird die PC-Version nicht mehr produziert und nur noch zu Sammlerpreisen gehandelt. Für PC-Benutzer gibt es die Möglichkeit, bei Vollbesitz der PlayStation-Version, sowie dem Besitz einer Playstation, diese auf dem Computer mit Hilfe einer Emulationssoftware zu spielen. Eine Demo-CD des Spieles lag (zumindest in Deutschland) späteren Veröffentlichungen von FFVII bei. Allerdings bestand diese Demo „nur“ aus drei Renderfilmen des Spieles FFVIII, die aber dennoch die Begierde auf die Fortsetzung der Serie wecken konnte, allerdings ist einer der Filme nicht über das Menü erreichbar. Die als „Sneak-Peek“ betitelten Filme zeigten zum einen die Eröffnungssequenz des Spieles, allerdings in leicht abgeänderter Schnittform, und die relativ früh im Spiel auftauchende Abschlussballszene, in der der männliche und der weibliche Hauptcharakter miteinander tanzen. Im Gegensatz zur finalen Version ist diese Fassung in einem Sepiaton gehalten und enthält auch andere Merkmale eines älteren Filmes, so zum Beispiel diverse Bildstörungen wie Bildstreifen. Auch die untermalende Walzermusik („Waltz for the Moon“) wurde leicht verfremdet und zusätzlich mit dem Geräusch eines laufenden Filmprojektor unterlegt, um die Altersillusion weiter zu betonen. Der dritte Film ist mit „Trial Version“ betitelt und kann nicht über das normale Menü der CD abgerufen werden. Das Video besteht aus einem Zusammenschnitt von Render- und Spielsequenzen, der lediglich von Vogelzwitschern untermalt wird. Einige der gezeigten Sequenzen sind in dieser Form nicht im Spiel enthalten, beispielsweise wird Rinoa an einer Stelle als Mitglied des Teams gezeigt, obwohl sie im fertigen Spiel erst später dazu stößt.
FF IX steht unter dem Motto „Back to the roots“. Kein anderer bisheriger Teil der Serie vereint so viele Aspekte seiner Vorgänger in sich und orientiert sich dabei vor allem an den ersten Teilen der Serie, weshalb sich Kenner der frühesten Episoden schnell in der Gaia betitelten Spielwelt heimisch fühlten.
Vor allem im Vergleich zum achten Teil der Serie wurde die Charakterverwaltung stark vereinfacht und erlebte zudem die Wiedereinführung von Rüstungen und Accessoires, außerdem war es nun auch wieder möglich, verbesserte Waffen direkt zu kaufen. Die Charaktere erlernten neue Fähigkeiten (Abilitys) mithilfe der Waffen und Rüstungen, die sie trugen. Jeder Waffe und jeder Rüstung sind eine bestimmte Auswahl von Abilitys „implementiert“, auf die der Charakter, der entsprechende Rüstung bzw. Waffe ausgerüstet hat, zurückgreifen kann. Sobald mit einem bestimmten Ausrüstungsgegenstand eine bestimmte Menge an Ability-Points (AP) gewonnen wurde, gingen die mit ihm verbundenen Fähigkeiten dauerhaft in das Repertoire des jeweiligen Charakters über und er konnte sie fortan auch verwenden, ohne den Ausrüstungsgegenstand tragen zu müssen. Ein einzelner Gegenstand konnte dabei bei unterschiedlichen Charakteren unterschiedliche Abilitys eröffnen, abhängig vom jeweiligen Job des Charakters. Ebenso konnten auch mehrere Gegenstände die selbe Ability beinhalten, allerdings u. U. jeweils nur für bestimmte Charaktere. Die Abilitys unterteilen sich dabei in Hilfs- und Action-Abilitys. Während eine Action-Ability dem Charakter ein neues Kampfkommando gab, zum Beispiel einen Feuer-Zauber, einen besonderen Schwertangriff, einen Schutzzauber oder eine Beschwörung, wirkten die Hilfs-Abilitys nur passiv und verbesserten zum Beispiel die Abwehr des Charakters, erhöhten die maximale Anzahl seiner Kraftpunkte oder machten ihn immun gegen bestimmte Statusveränderungen. Im Gegensatz zu Action-Abilitys, die automatisch zugänglich waren, mussten Hilfs-Abilitys mit einer bestimmten Anzahl von Kristallen „freigeschaltet“ werden. Da jedem Charakter nur eine beschränkte Anzahl dieser Kristallen zur Verfügung stand, musste der Spieler entscheiden, welche passiven Vorteile er seinen Charakteren einräumen möchte. Es ist allerdings jeder Zeit möglich, Kristalle auch wieder zu entfernen und umzuverteilen und so andere Hilfs-Abilitys zugänglich zu machen. Zwar sind Menschen die hauptsächlich im Spiel vertretene Rasse, allerdings gibt es neben dieser auch eine Vielzahl anderer Rassen, von denen jedoch nicht alle von größerem Belang sind und näher betrachtet werden. Zu den Wichtigen zählen unter anderem die Rattenmenschen, zu denen unter anderen der spielbare Charakter Freija zählt, die Esper, eine mittlerweile größtenteils ausgestorbene Rasse von Menschenähnlichen, die Mogrys und die Schwarzmagier. Da es sich bei den Schwarzmagiern allerdings um eine künstlich erzeugte Rasse handelt, die zuweilen mit Robotern verglichen wird, lässt sich darüber diskutieren, ob sie wirklich als eigenständige Rasse betrachtet werden können. Die weniger stark behandelten bzw. nur am Rand auftauchenden Rassen umfassen vor allem andere Arten von anthropomorphen Tieren bzw. Tiermenschen wie Hunde und verschiedene Vögel. Erstmals seit Final Fantasy VI nehmen die Mogrys (auch bekannt als „Moogles“ oder „Mogs“) im Spiel wieder eine prominentere Rolle ein, nachdem sie im siebten Teil lediglich als Stofftier, als Summon und als Figur in einem Automatenspiel in einer Spielhalle und im achten Teil außer in einer ausschließlich in Japan erschienenen Erweiterung gar nicht auftauchten. In Final Fantasy IX hingegen trifft man bereits innerhalb der ersten Spielminuten auf zwei Vertreter der Mogrys. Einer von ihnen, Stilzkin, taucht auch später im Spiel immer wieder auf, vor allem vor Schlüsselszenen wie Endgegenerkämpfen, und bietet der Party ein so genanntes „Abenteurer-Set“ an, das verschiedene Heilgegenstände enthält. Auch ansonsten sind Mogrys hilfreiche und grundsätzlich freundliche Charaktere, so dienen sie unter anderem als Speicherpunkte im Spiel. Mogrys scheinen zumindest so intelligent wie Menschen zu sein, neigen jedoch dazu, von ihrer Leibspeise, Kupo-Nüssen, sowie ihren Bommeln besessen zu sein und bevorzugt über diese zu reden bzw. die Erwähnung ihres Bommels in ihre Alltagssprache und in Redewendungen einfließen zu lassen. Ebenso wie Menschen verfügen Mogrys über ein ausgeprägtes soziales Leben und pflegen unter anderem Korrespondenz miteinander und gehen Ehen ein. Ein Mogry namens Stilzkin taucht im übrigen auch in Final Fantasy: Crystal Chronicles für den Gamecube auf und nimmt auch hier eine hilfreiche Position ein. Während sich Final Fantasy VIII vom Szenario her am ehesten in die Sparte der Science-Fiction oder eventuell noch des Cyberpunks einordnen lässt und sich Final Fantasy VII diesem vollkommen verschrieben hat, ist die Welt von Final Fantasy IX dem Steampunk zuzuordnen, ähnlich wie zuletzt in Final Fantasy VI. Allerdings handelt es sich nicht um das klassische Bild des Steampunks, das auf dem Viktorianischen England aufbaut; vielmehr handelt es sich hier um eine spätmittelalterlich und renaissanceinspierierte Welt. Ebenso wie in Final Fantasy VIII gab es auch im neunten Teil ein Kartenspiel, das sich diesmal "Tetra Master" nannte. Ebenso wie in Final Fantasy VIII hatte der Erfolg beim Kartenspiel keinerlei Auswirkung auf den Verlauf des Hauptspieles, auch wenn es an einer Stelle notwendig war, ein Tetra-Master-Turnier zu gewinnen, um in der Handlung voranzukommen. Tetra-Master wurde später als eigenständiges Online-Spiel über das Square Enix-Onlineportal Playonline verfügbar Relativ früh im Spiel, das heißt am Ende der ersten CD des insgesamt 4 CDs umfassenden Spieles, taucht in der Gestalt Kujas ein weiterer Antagonist auf. Kuja entspricht von seiner Erscheinung her dem Konzept eines Bishonen, eines bildschönen, androgyn angehauchten jungen oder zumindest jung aussehenden Mannes. Aufgrund seiner schon fast übermäßig androgynen bzw. bereits effiminierten Erscheinung neigten einige Spieler dazu, Kuja entweder für eine Frau zu halten oder über seine sexuelle Orientierung zu mutmaßen. Obwohl das Thema der Sexualität Kujas (oder eines anderen Charakters) im Spiel nicht thematisiert wird, kann davon ausgegangen werden, dass Kuja einzig sich selbst zugetan ist und an anderen Personen kein Interesse hegt bzw. mit Verachtung auf diese hinabschaut. In seinem Auftreten beweist Kuja einen trockenen, zynischen Humor, durch den der Anschein erweckt wird, dass er alle Bemühungen der Heldenparty, seine Pläne zu vereiteln, eher gelangweilt hinnimmt und ihnen keine größere Bedeutung beimisst. Allgemein schien Kuja von vielen Fans der Serie nicht so gut aufgenommen worden zu sein wie vorherige Bösewichte der Serie. Vor allem im Vergleich zu Sephiroth, dem Hauptgegner aus Final Fantasy VII, der gern als Messlatte für Bösewichte herangezogen wird, überzeugte Kuja viele Fans nicht. Höchstwahrscheinlich dürfte ein Grund hierfür sein, dass viele Fans befanden, dass Sephiroth sehr viel geheimnisvoller bleibt, wohingegen wir im Vergleich eine wahre Fülle an Informationen über Kuja erhalten, die seine Erscheinung unter Umständen entmystifiziert. Auf der andere Seite bewertete ein kleinerer Teil der Fans gerade diese nähere Beleuchtung des Charakters Kujas als positiv und fand durchaus Gefallen an seiner dandyhaften, verspielten und manierierten Art. Der Soundtrack des Spieles wurde erneut von Nobuo Uematsu komponiert. Im Vergleich zu Final Fantasy VIII ist die Auswahl an vertretenen Musikstilen weniger breit gefächert und bietet vorwiegend Stücke mit klassischer Orchestrierung, elektronische Lieder sind weniger vertreten. Trotz der geringeren stilistischen Vielfalt ist die Auswahl an Stücken recht umfangreich, umfangreich genug, um seine Veröffentlichung auf einem vier CDs umfassenden Soundtrackalbum sowie einem als "Soundtrack Plus" betitelten Ergänzungsalbum zu rechtfertigen. Neben den klassischen Final-Fantasy-Musikstücken, die in ihren diversen Abwandlungen in jedem Spiel vorkommen, so zum Beispiel das Chocobo-Thema, die Siegesfanfare und das Präludium, enthält der Soundtrack ungewöhnlicherweise auch einige Variationen von Stücken, die lediglich in einzelnen Teilen der Serie vorkamen. So finden sich unter anderem eine Abwandlung des Vulkan-Themas aus dem zweiten Teil, eine Variation des Empfangsmarsches, der in Final Fantasy VII für Rufus Shinra gespielt wird sowie eine Variation auf das Präludium. Final Fantasy IX bietet mit "Melodies of Life" als zweites Spiel in der Serie einen vollorchestrierten Titelsong mit Gesang. Interpretin des Stückes ist sowohl in der japanischen als auch in der englischen Sprachfassung die japanische Sängerin Emiko Shiratori (白鳥 英美子 Shiratori Emiko), welche zuvor unter anderem auf den Eröffnungsfeierlichkeiten der olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano gesungen hat. Wie auch bei "Eyes on me" aus Final Fantasy VIII handelt es sich bei "Melodies of Life" um eine Ballade. Die deutsche Lokalisierung des Spieles wurde ausgesprochen liebevoll vorgenommen und verzichtet auf so grobe Übersetzungsfehler, wie sie noch im siebten Teil der Serie zu finden waren. Der Übersetzer war bemüht, jeder Figur im Spiel einen individuellen Charakter zu verleihen, wozu er unter anderem einzelnen von ihnen Dialekte gab, so spricht ein Mitglied der Diebestruppe Zidanes in einem breiten bairischen Dialekt und beschließt jeden seiner Sätze mit dem Ausruf "zefix!". Amüsanterweise bedachte der Übersetzer zusätzlich, dass es sich bei diesem Charakter um einen Schauspieler handelt, der auf der Bühne bzw. in seiner Rolle dialektfrei spricht, weshalb sein Text in den entsprechenden Szenen auch ohne mundartliche Färbung dargestellt wird. Rätselhaft bleibt indes, wieso bestimmte Umbenennungen von Charakteren und Orten vorgenommen wurden, so wurde Garnets Spitzname bzw. ihr Deckname, der im japanischen Original "ダガー" (englisch: dagger, deutsch: Dolch) lautet, in der deutschen Version zu "Lili" (Liliendolch). Ebenso wurde der Nachname des Schwarzmagiers Vivi von "Ornitier" zu "Orunitia" gewechselt.// Allerdings ist "Orunitia" eine durchaus mögliche Transkription aus dem Japanischen. Final Fantasy IX erschien ausschließlich für die PlayStation, die ursprünglich angekündigte PC-Version wurde im Laufe der Entwicklung verworfen.
Final Fantasy X ist der erste Teil der Serie, der auf der PlayStation 2 erschien und gehört zu den beliebtesten Final Fantasy-Titeln überhaupt. Das Spiel weist gegenüber den Vorgängern etliche Neuerungen auf und verwendet als erster Teil der Serie Sprachausgabe.
In den Kämpfen hält hier eine verbesserte Version des ATB-Systemes Einzug, wie in allen vorangegangenen Spielen – außer Final Fantasy X. Des Weiteren gibt es ein neues Spielelement: Das Handhaben mit Kostüm-Sphäroiden. Mit diesen kann der Spieler während des Kampfes das Aussehen und die Fähigkeiten wechseln. Eine andere Neuerung besteht in der erstmaligen Verwendung eines nicht-linearen Storysystems, in dem der Spieler selbst entscheiden kann, welche Mission er als nächstes anfängt und so seine Geschichte selbst generiert. Dies ist angelehnt an Final Fantasy Tactics. Trotz der anfangs ungewöhnlichen Neuerungen weiß auch FFX-2 durchaus zu überzeugen, nicht zuletzt wegen der verschiedenen Jobs, die im neuen 3D-Glanz erstrahlen. Dennoch bleibt FFX-2 unter Fans umstritten. Wobei oft behauptet wird, dass es sich bei Final Fantasy X-2 nicht um einen regulären Final Fantasy-Teil handelt, sondern um einen Ableger, wie Final Fantasy Mystic Quest, oder Final Fantasy Crystal Chronicles. Die Hauptgründe für diese Spekulationen sind unter anderem der nicht lineare Storyverlauf und die fortgesetzte Story.
Final Fantasy X-2 gewann 2003 Sonys PlayStation Award in Doppelplatin für über 2 Millionen in Japan verkaufte Einheiten Zwei Besonderheiten gegenüber anderen Spielen des Genre sind die Möglichkeit mit einem Charakter alle achtzehn Berufe auf das Maximallevel zu bringen, sowie die in weiten Teilen des Spieles zwingende Notwendigkeit mit anderen Spielern zusammenzuarbeiten, sei es beim Level oder beim Erfüllen von Quests und Missionen. Es gibt bisher die drei Erweiterungen Rise of the Zilart, Chains of Promathia und Treasures of Aht Urhgan, welche nicht nur neue Berufe und Gebiete, sondern auch neue Missionen gebracht haben. Final Fantasy XI ist einer von bisher drei Final Fantasy Titeln, die auch für Windows-PCs erschienen sind. Die Xbox 360-Version ist am 20. April 2006 erschienen, außerdem wird derzeit an einer deutschen und französischen Übersetzung gearbeitet. Final Fantasy XI hat eine gleichbleibend stabile Benutzerbasis von über 500.000 Spielern
Wie in der langen Geschichte der Serie üblich findet sich auch die Spielewelt des zwölften Teiles von tiefer Unruhe berührt: Es herrscht Krieg zwischen dem technologisch hochentwickelten Arcadia-Imperium und dem rückständigen Dalmaska, das kurz vor der feindlichen Invasion steht. Die einzige Hoffnung für das unterlegene Land ist Ashe, Tochter des dalmaskanischen Könings und Führerin einer Widerstandsbewegung, und höchstwahrscheinlich Protagonistin im Spiel. Eine andere wichtige Rolle fällt Vaan zu, einem Waisenkind, das sehr unzufrieden mit seiner Situation ist und am liebsten „Luftpirat“ werden möchte; sowie Penelo, seine Freundin; der Pirat Balthier und seine Partnerin Fran; der Ritter Bash und ein geheimnisvoller Charakter mit weißem Haar. Die Antagonisten des Spieles werden von den so genannten "Judges" gestellt – Ritter, die ursprünglich für Recht und Ordnung sorgen sollten (siehe: FFT und FFTA), in ihren Methoden jedoch zunehmend brutaler wurden. Einer der Judges wird eine besondere Rolle haben und wohl so etwas wie den „Oberschurken“ darstellen und es sich zur Aufgabe machen, Vaan und Ashe zu jagen (dieser Judge soll auch auf dem Logo zu sehen sein, das übrigens größer ist als alle anderen von früheren Teilen). Besonderes Augenmerk gilt bei diesem Final-Fantasy-Teil dem veränderten Gameplay, für das sich diesmal die Schöpfer von Vagrant Story zuständig zeichneten: Auf einen Kampfbildschirm wird vollkommen verzichtet, sodass es künftig keine Zufallskämpfe geben wird und der Spieler selber entscheiden kann, ob er die Monster wirklich angreifen möchte (bei Bossen gilt diese Option selbstverständlich nicht); entscheidet man sich für den Kampf, wird es den Monstern möglich sein, die „benachbarten“ Monster zur Unterstützung herbeizurufen. Des Weiteren soll diesmal noch mehr Wert auf die Mimik sowie das übrige Aussehen gelegt werden, und, wie es heißt, sehr viele Elemente der frühesten Final-Fantasy-Teile übernommen werden (so sollen unter anderem Kristalle eine gewisse Rolle spielen). Es gibt diesmal neben dem Menschen auch eine größere Anzahl von Rassen als in früheren Teilen, doch auch die beliebten und bekannten Chocobos, Mogrys und Summons werden wieder mit von der Partie sein. Experten behaupten, dass dies wohl das beste Final Fantasy aller Zeiten werden wird. Selbst das bisher wahrscheinlich populärste Spiel aus der Reihe - "Final Fantasy VII" - soll in Sachen Gameplay und Story übertroffen werden. Final Fantasy XII ist der erste Teil der Serie, welcher vom populären japanischen Videospiel-Magazin Famitsu die Höchstwertung von 40 von 40 möglichen Punkten erhalten hat. Wie auch die Teile VIII, IX, X und X-2 zuvor bietet Final Fantasy XII ein gesungenes Hauptthema. Der sehr balladeske Titel "Kiss me Goodbye" steht in der Tradition von "Eyes on me" (Final Fantasy VIII) und "1000 no kotoba" (Final Fantasy X-2), mit dem Unterschied, dass das Lied auch in der japanischen Fassung lediglich in englischer Sprache enthalten sein wird. Bisher wurden die englische Textfassungen lediglich für den außerjapanischen Markt und für die "International"-Versionen der Spiele verwendet. Der Text des Stückes ist ein wenig einfacher gehalten und verzichtet auf abstrakte inhaltliche Preziosen und könnte zuweilen auch als kitschig bezeichnet werden.
Das Spiel ist am 16. März 2006 in Japan erschienen, ein Release-Termin für Europa ist noch nicht bekannt. Final Fantasy XII gewann den von Sony vergebenen Double Platinum PlayStation Award 2006. Dieser Award wird an Spiele vergeben, die im entsprechenden Geschäftsjahr (Mai bis Mai) 2 Mio. bis 3 Mio. Einheiten absetzen konnten. Bislang gab es keine spielbaren Sequenzen des Spieles, die Präsentation erfolgte in Form eines Trailers, der verschiedene Spielausschnitte zeigte. Angaben Sonys bzw. Square Enix' zu Folge handele es sich bei allen gezeigten Szenen um Ingame-Grafik. Aus dem Trailer lässt sich entnehmen, dass sich das Szenario des dreizehnten Teiles im Gegensatz zu den unmittelbar vorangegangenen Teilen der Serie dem Science-Fiction-Genre zuwenden wird. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass der Hauptcharakter des Spieles weiblichen Geschlechts ist. Über Namen, Alter oder Herkunft des Charakters ist indes nichts bekannt. Es handelt sich bei ihr um eine junge Frau mit blassrosafarbenem bzw. blassrötlichem Haar, die im Kampf Schusswaffen verwendet, die sie jedoch auch zu diversen anderen Waffen, zum Beispiel eine Klingenwaffe umwandeln kann. Final Fantasy XIII ist eines von drei bisher angekündigten Spielen der Fabula Nova Crystallis: Final Fantasy XIII, einer Serie innerhalb der Final-Fantasy-Serie. Es handelt sich hierbei ähnlich wie bei der Compilation of Final Fantasy VII um eine Sammlung von Spielen, die ein gemeinsames Thema besitzen. Allerdings werden die einzelnen Teile der Fabula Nova Crystallis im Gegensatz zu denen der Compilation nicht in der selben Welt spielen oder die selben Charaktere verwenden. Stattdessen wird jedes einzelne Spiel individuelle Welten und Charaktere bieten. Zudem wird jedes einzelne Spiel von einem anderen Entwicklungsteam von Square-Enix produziert. Bei Final Fantasy Versus XIII sind demnach die gleichen Leute am Werk, die auch für Kingdom Hearts verantwortlich sind. Final Fantasy XIII wird exklusiv für die PlayStation 3 erscheinen. Bei den anderen beiden angekündigten Spielen handelt es sich um Final Fantasy Versus XIII, welches ebenfalls auf der PlayStation 3 erscheinen wird, sowie um das Handyspiel Final Fantasy XIII: Agito.
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